Aufruf zur Kundegebung

gegen imperialistische Agression gegen Libyen

Datum: 26 März 2011 Samstag
Uhrzeit : 14.00 Uhr
Ort : Hirschstr. - ULM



Gegen imperialistische Aggression gegen Libyen –

auf die Straße, auf zu Aktionen!



Die unterdrückten Völker dieser Erde sind wie im Irak und Afghanistan nun Zeugen der Angriffe des Imperialismus auf Libyen.

Die Volksaufstände, die in den Ländern des Mittleren Ostens und Nordafrikas gegen die unterdrückenden, reaktionären und kollaborierenden Diktaturen begannen, haben in Tunesien und Ägypten dazu geführt, dass die reaktionär-kollaborierenden Diktaturen gestürzt wurden. Das wiederum führte dazu, dass die Pläne der Imperialisten, allen voran der US und EU-Imperialisten behindert wurden. Zu dieser Zeit, in der die Kriegs- und Besetzungspolitik hauptsächlich im Irak und Afghanistan durch das Projekt Größerer Mittlerer Osten der USA durcheinandergewirbelt wird, in der die Protektorat-Kolonialpolitik, die sich durch kollaborierende reaktionäre Führungen zeigt, durch den Aufstand und Widerstand der unterdrückten Völker fehlschlägt, hat der Imperialismus seine neuen Angriffs- und Besatzungspläne eingebracht.  

Die Gaddafi-Diktatur in Libyen greift seit Wochen das Volk schwerbewaffnet an, das revolutionären Aufstand gegen Unterdrückung und Armut leistet, tötet sein eigenes Volk und versucht, den Aufstand niederzuschlagen. Die reaktionäre Diktatur befürchtet, dass solch eine Situation wie in Tunesien und Ägypten eintreten wird und versucht einerseits, den Freiheitsdrang und Aufstand des Volkes in Libyen blutig niederzuschlagen und andererseits begann sie Militärangriffen gegen Libyen.

Die Bombenangriffe aus der Luft und auf dem Seewege haben Hunderte zivile Opfer in Libyen gefordert. Die USA und NATO, die unter dem Vorwand, “Demokratie und Frieden” im Mittleren Osten zu verankern die Völker im Irak und Afghanistan ermorden, haben Libyen angegriffen und Besatzungspläne entwickelt, um so die Niederlagen im Irak und Afghanistan wettzumachen. Das Bündnis, geführt von den USA, fährt mit den Angriffen fort, voll unterstützt durch die anderen Ländern, während die kollaborierenden Führungen der Länder wie Saudi-Arabien und die Türkei erklärt haben, die Angriffe auf die Völker in Libyen ebenfalls zu unterstützen.

Gaddafi, der mit den Imperialisten kollaborierte und die Völker ausbeutete und für imperialistischen Profit zu Tage war, wurde von Frankreich am Tag der Menschenrechte mit einem roten Teppich empfangen. Doch nun war es das erste Land, das Gaddafi angriff, nachdem seine Interessen nach den Aufständen bedroht waren. Die Angriffe der USA und der EU-Imperialisten haben zum Ziel, die sich in den Ländern von Nordafrika und des Mittleren Ostens entwickelnden Volksaufstände psychologisch und strategisch überlegen zu sein und die eigene kollaborierende Herrschaft zu festigen. Das Ziel der imperialistischen Aggression ist, den Aufstand in Libyen niederzuschlagen und das Land selbst kontrollieren zu können, von ihm abhängige kollaborierende Führungen zu schaffen und die Interessen der eigenen Monopole weiterhin vertreten zu können.

Wir, Arbeiter, Werktätige und die unterdrückten Völker, müssen solidarisch mit den Völkern des Mittleren Ostens sein, gegen die strategische Kriegsaggression der imperialistischen Banditen gegen Libyen, und dabei Gaddafi als Grund aufzeigen. Wir müssen überall gegen die Gaddafi-Diktatur und imperialistische Aggression auf die Straße gehen und nein zum imperialistischen Krieg und zur Besatzung sagen.

Auf die Straße gegen imperialistische Aggression gegen Libyen!

Imperialismus und kollaborierende Diktaturen werden verlieren und die Völker des Mittleren Ostens gewinnen!

Es lebe der Kampf der Völker des Mittleren Ostens für Freiheit und Demokratie!

 

AGİF

Föderation der Arbeitsimmigrantinnen in Deutschland

24. März 2011