6. Februar 2011

Mit

Hammer, Sichel und Gewehr“



den Kriegstreibern den Krieg erklärt !



Die KPD (SH) beteiligte sich an der Demonstration gegen die Sicherheits-Konferenz in München





5 000 Gegner sagten den Kriegsvorbereitungen der Sicherheits-Konferenz in München den Kampf an. Auf dieser Demonstration zeigte die KPD (SH) Flagge – wie schon auf der LLL-Demo in diesem Jahr.

Somit waren außer den Pazifisten, Revisionisten, Trotzkisten, Anarchisten, Maoisten, usw. - auch die Stalinisten-Hoxhaisten vertreten. An der Demonstration nahmen Menschen aus vielen Ländern der Welt teil, auch aus Afrika, das sich jetzt auf dem Weg der Revolution befindet.

Die Sicherheits-Konferenz der führenden Vertreter des Weltimperialismus fand in einem Jahre statt, in der die arabische Revolution zur gleichen Zeit bewies, dass wir bereits eingetreten sind in die Epoche der globalen, weltrevolutionären Befreiung von der Geißel des Weltkapitalismus. Insofern war die Demonstration nicht nur gegen die globalen Kriegstreiber, gegen die globale Konterrevolution gerichtet, sondern auch eine Solidaritätsbewegung mit den Völkern, die sich eins nach dem andern durch revolutionäre Aufstände von Knechtschaft und Sklaverei befreien.



Der Chauvinismus und die Vorbereitung des Krieges als Hauptelemente der Außenpolitik, die Zügelung der Arbeiterklasse und der Terror auf dem Gebiet der Innenpolitik als notwendiges Mittel zur Stärkung des Hinterlandes der künftigen Kriegsfronten, das ist es, was jetzt die heutigen imperialistischen Politiker ganz besonders beschäftigt” (Stalin)

Die Alleinherrschaft des USA-Imperialismus geht dem Ende entgegen. Die Herrschaften auf der so genannten „Sicherheitskonferenz“, die sich einst so sicher unter dem Schutz der USA fühlten und unter „stabilen Verhältnissen“ ungestört ihren Profitgeschäften nachgehen konnten, zeigen sich besorgt. Neue imperialistische Mächte, vor allem China, drängen auf Neuverteilung der weltimperialistischen Beute. Das alte Machtgefüge des Weltkapitalismus bricht zusammen. „Den Wandel gestalten“ - das ist das Zauberwort der diesjährigen SiKo. Doch wer gestaltet hier wessen Wandel ? Die Weltbourgeoisie kann nicht mehr so herrschen wie bisher und das Weltproletariat will nicht mehr ausgebeutet und unterdrückt werden. Das ist gegenwärtig Ausdruck der weltrevolutionären Situation. Die einzige Kraft also , die den Wandel wirklich gestalten kann, ist das revolutionäre Weltproletariat. Nur das Weltproletariat wird dem Weltkapitalismus ein Ende machen und den sozialistischen Wandel der Welt gestalten. Deswegen sagt die KPD (SH):

Die Proletarier aller Länder müssen gegen die Bourgeoisie aller Länder einen revolutionären Krieg führen.

Und dafür brauchen wir nicht viele Worte zu machen. Das versteht jeder Arbeiter. Unsere kommunistische rote Fahne mit „Hammer, Sichel und Gewehr“ zeigt den revolutionären Weg – die sozialistische Weltrevolution !

Auf dieser Welt vereinigen sich die Arbeiter aller Länder mit den armen Bauern und Soldaten. Mit diesem Bündnis werden alle heutigen Probleme auf der Welt gelöst. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz rüsten sich die Mächtigen auf dieser Welt zum neuen Raubkrieg. Und die KPD (SH) rüstet sich zum weltproletarischen Krieg gegen den imperialistischen Krieg. Unsere Fahne ist die Fahne des internationalen Bürgerkrieges, denn Frieden auf der Welt kann es nicht geben, solange der bis an die Zähne bewaffnete Kapitalismus die Welt beherrscht. Wenn man den Krieg beseitigen will, sagte Stalin, dann muss man seine Wurzeln ausreißen, dann muss man den Imperialismus beseitigen. Und hätten ihn die Revisionisten nicht daran gehindert, dann wäre die Welt heute schon vom Kapitalismus befreit. Deswegen kann man den Kapitalismus nicht besiegen, ohne den Revisionismus, Trotzkismus, Maoismus usw. zu besiegen – alles bürgerliche Ideologien, die den Arbeiter davon abhalten sollen, sich vom Kapitalismus zu befreien.

Die KPD (SH) trat auf gegen Illusionen, gegen leere Worte, gegen gut gemeinte, aber nutzlose Friedensappelle, die nur ein Feigenblatt der Kriegsvorbereitungen sind. Mit Pazifismus kann man die Teilnehmer der Sicherheits-Konferenz nicht zum Teufel jagen. Pazifismus und Imperialismus passen zusammen wie der Deckel zum Topf.


Bezahlte pro-israelische Provokateure standen oben auf der Brücke mit ihrem Transparent: “Den Iran in die Schranken weisen, gegen den Antisemitismus !“, und sie schwenkten ihre Israeli-Fahne. Wir riefen ihnen entgegen: „Intifada bis zum Sieg – Freiheit für Palästina !“ Zionismus und Imperialismus marschieren zusammen, so wie wir zusammen gegen Zionismus und Imperialismus marschieren.



Es wurden interessante Gespräche geführt, vor allem meinten die Trotzkisten, uns Stalinisten-Hoxhaisten kritisieren zu müssen. Klar, dass ihnen die Stalinisten-Hoxhaisten ein Dorn im Auge sind, denn wir sind schließlich die einzige revolutionäre Kraft auf der Welt, die den Einfluss des Trotzkismus auf das Weltproletariat siegreich zerschlagen hat.

Und so haben wir auch hier in Deutschland verhindert, dass sich die Trotzkisten die KPD/ML des Genossen Ernst Aust unter den Nagel reißen konnten. Die Demo in München hat gezeigt, dass die Trotzkisten unser stalinistisch-hoxhaistisches Banner „Hammer, Sichel und Gewehr“ niemals niederreißen können. Unsere Fahne weht seit über 40 Jahren auf deutschen Demonstrationen.

Den Trotzkisten gefiel nicht, dass Stalin die Völker im anti-faschistischen Kampf zu einer großen Weltfront vereinigt hatte unter der siegreichen Fahne der Sowjetunion. Lenin und Stalin vereinigten das Weltproletariat unter dem Banner der Komintern – die Trotzkisten hingegen spalten das Weltproletariat mit ihrer IV. Internationale. Spaltung ist das Wesensmerkmal des Trotzkismus – und das sieht man schon allein daran, dass auf der Demo in München viele trotzkistische Splittergruppen vertreten waren.

Die KPD (SH) vertrat den Standpunkt, dass die Trotzkisten viel von Weltrevolution reden, aber in Taten das Lenin' sche Banner der sozialistischen Weltrevolution stets nur mit Füßen getreten haben, dass sie den Sozialismus in „einem“ Land mit konterrevolutionären Mitteln zerschlagen wollten und damit das Weltzentrum der Weltrevolution.

Der Genosse der KPD (SH) verteidigte den Sozialismus in „einem“ Land“ gegen den Trotzkisten mit handfesten Argumenten: Schließlich waren es nicht die Trotzkisten, sondern die Stalinisten, die in der Sowjetunion und in Albanien die Sümpfe trocken gelegt haben , Getreide angebaut haben, mit guter Schulbildung die Analphabetisierung zurückgedrängt haben - Autos waren billig und kollektiviert, Mieten, Lebensmittelpreise waren verhältnismäßig günstig. Dies alles war nur möglich, weil die Arbeiter den Verrat der Trotzkisten durchschaut hatten und ihnen keine Chance gaben, sich im Sozialismus auszubreiten – wie das zum Beispiel in Jugoslawien der Fall war unter der Macht der Titoisten. Wo der Trotzkismus herrscht, da stirbt der Sozialismus. Und wo der Sozialismus herrscht, da stirbt der Trotzkismus.

Der Trotzkist meinte, in China habe Maos "Großer Sprung nach vorne " in die Sackgasse geführt. Sehr richtig. Was aber wollte dieser Trotzkist uns damit sagen ? Die Trotzkisten wissen doch, dass Mao das sozialistische Albanien verraten hatte und dass wir Stalinisten-Hoxhaisten die gefährlichsten Gegner des Maoismus sind. Der Trotzkist wollte nur davon ablenken, dass sich gerade Mao auch des Trotzkismus bedient hatte in seinem Kampf gegen den Marxismus-Leninismus, gegen das chinesische Proletariat, gegen das Weltproletariat ! Das Beispiel mit Mao zeigt einmal mehr: Wer sich vom Trotzkismus leiten lässt, wer unter trotzkistischem Einfluss steht, der unterstützt die „5.Kolonne“ des Weltimperialismus im Kampf gegen die sozialistische Weltrevolution und den Weltkommunismus. Trotzkisten und Maoisten sind keine Gegner, sondern beide stehen auf der gleichen Barrikadenseite der Weltbourgeoisie, gemeinsam sind sie Feinde der Stalinisten-Hoxhaisten.

Diese politischen Auseinandersetzungen auf der Demo erwiesen sich als dringend notwendig. Die KPD (SH) war auch hier in München die einzige Organisation in Deutschland, die das Banner der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus hoch hält und verteidigt. Und eben dies ist unverzichtbar, wenn man in Deutschland der sozialistischen Revolution zum Sieg verhelfen und einen Beitrag des proletarischen Internationalismus zur Befreiung des Weltproletariats und der unterdrückten Völker leisten will.