Ob nun vor oder nach den Wahlen, eins ist sicher: – zahlen, zahlen und nochmals zahlen!“


Was also soll die breite Mehrheit des Volkes, die (diesmal genauso wie immer) der eigentliche Verlierer der Bundestagswahlen sein wird - im September 2005 wählen?




Wahrheit ist:

Mit Wahlzetteln kann man in diesem kapitalistischen System gegenwärtig nur noch solche Parteien wählen, die die Interessen der breiten Masse der Bevölkerung verraten und zertreten anstatt sie zu vertreten. Die Politiker haben deshalb ohne Ausnahme, ob sie nun in der Regierung oder in der Opposition sitzen, nichts besseres verdient als dass ihnen diese breite Masse der Bevölkerung kräftig in den Hintern tritt und ihnen den Laufpass gibt.

Wahrheit ist aber auch:

Mit ungültig gemachten Wahlzetteln kann man – wenn überhaupt - diesen oder jenen Politikern höchstens einen Denkzettel verpassen. Aber nur einen Denkzettel – reicht das aus, wenn`s einem schon lange stinkt?!

Mag man mit Denkzetteln solche Schweine an den Futtertrögen austauschen können, jene, die sich überfressen haben,

aber solange sie sich dort ihre fetten Diäten selber genehmigen, während sie uns mit Gesetzen abspeisen, die uns zum Gürtel-enger-schnallen zwingen, hat das, was da mit uns im Bundestag getrieben wird, nun wirklich nichts mit Demokratie zu tun, ist noch selbst ein ungültig gemachter Stimmzettel zu schade, ist das nicht mehr als Perlen vor die Säue werfen.

Wir handeln uns alle doch bloß nur selbst einen Denkzettel ein, wenn wir uns jedesmal aufs Neue vor den Wahlen verarschen lassen, wo doch nun wirklich fast jeder am eigenen Leib zu spüren bekommt, dass die ALLE!!! lügen, wenn sie nur ihr Maul aufreißen. Ist es nicht wahr, dass ein Volk die Regierung bekommt, die es verdient? Wie tief muss man denn noch im Mist versinken, bevor man beigeht und den politischen Saustall Deutschland ausmistet?




Das Volk mistet den politischen Saustall Deutschland aus !

das wäre in Kurzform eine knackige Wahlparole der KPD/ML.


Wer von uns verlangt, den Gürtel enger zu schnallen, soll mit gutem Beispiel vorangehen und nicht mehr bekommen als einen Arbeiterlohn.

Wer uns Hartz IV eingebrockt hat, bitte schön, der soll auch mit einem Ein-Euro-Job die Suppe wieder auslöffeln.

Jeder Abgeordnete soll mindestens einen Monat im Jahr körperliche Arbeit leisten oder wahlweise das Los von Millionen Arbeitslosen teilen.

Wer unsere gesetzlichen Renten klaut, der soll sehn wie er im Alter zurecht kommt! Nichts da mehr mit fetten Ruhekissen für Abgeordnete!

Wer das Gesundheitswesen gesetzlich in erste und zweite Klasse teilt, soll mit der zweiten Klasse vorlieb nehmen.

Wer gewählt wird, muss zu jeder Zeit abwählbar sein, wenn er nicht das tun sollte, wofür man ihn gewählt hat.


Alle Gesetze werden zukünftig auf die Befriedigung der Bedürfnisse der breiten Massen ausgerichtet und nicht mehr auf die Profitinteressen der reichen Minderheit. Das Volk kontrolliert die Einhaltung der Gesetze selber.


Für die breite Masse der Bevölkerung:

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, was den breiten Massen in Deutschland alles unter den Nägeln brennt und was besser werden soll.

Es ist alles in die Hand des Volkes zu legen, damit es selber entscheiden kann, was damit zu tun oder nicht zu tun ist, denn:


Demokratie heißt: Herrschaft des Volkes und nicht Herrschaft über das Volk!!


Im Kapitalismus aber ist „Demokratie“ nicht mehr als nur die Herrschaft der Kapitalisten und ihrer politischen Handlanger über das Volk.


Also: eine wirkliche Volksherrschaft über die Kapitalisten muss her – erst dann kann es für das deutsche Volk wirkliche Demokratie geben.

Was wir uns erkämpfen müssen, das ist

ein vereintes, unabhängiges sozialistisches,

- aber ein revolutionäres und nicht revisionistisches Deutschland!




Zur Bundestagswahl 2005 ruft die KPD/ML dazu auf:


Wählt den revolutionären Klassenkampf!

Die Schwatzbude in Berlin gehört vom Volk auseinandergejagt!

Revolutionäre Arbeiter erkämpft die Macht , hisst die Fahne der KPD/ML auf dem Reichstagsgebäude, damit es mit Deutschland bergauf geht!

Wählt die proletarische Revolution!



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Was da an Gesetzen verabschiedet wird, mit denen die Krisenlast auf die Armen abgewälzt wird, wird auch von den Staatsorganen rücksichtslos und erbarmungslos, selbst unter Anwendung von Gewalt, umgesetzt

das ist politischer Alltag in Deutschland! Sollen wir uns das widerstandslos gefallen lassen?

Wehren wir uns solidarisch mit allen Mitteln dagegen!

Werden wir gegenoffensiv, organisieren wir revolutionäre Aktionen, bereiten wir den Generalstreik und den revolutionären Aufstand vor!

Befreien wir Deutschland vom Kapitalismus!



Freiwillig gehen die Kapitalisten nicht, man kann sie nicht abwählen. Das Volk muss ihnen ihre Macht, ihr Kapital, mit revolutionärer Gewalt erst entreißen. Die Herrschenden in Deutschland haben Angst vor der revolutionären Volkserhebung und sie bereiten sich schon jetzt auf ihre blutige Zerschlagung vor, um ihre Macht mit Zähnen und Klauen aufrechtzuerhalten.


Wir revolutionären Arbeiter, wir Genossinnen und Genossen von der KPD/ML müssen vorangehen. Aus der Mitte der revolutionärsten Arbeiter Deutschlands müssen die mutigsten Führer für revolutionäre Kampftrupps ausgewählt und ausgebildet werden !



Die Notwendigkeit proletarischer Kampftrupps


Ob wir proletarische Kampftrupps brauchen, zu welchem Zeitpunkt, in welchem Umfang und mit welchen konkreten Aufgaben, hängt von der politischen Situation ab, in der wir stehen; vom Standpunkt der Klassenkämpfe, dem Zustand der revolutionären Bewegung, dem Grad der Bewusstheit und Organisiertheit des Proletariats u.a.m.

Die sich dramatisch verschlechternde Lebenslage von Millionen und Abermillionen, die Verarmung und Verelendung der Mehrheit des deutschen Volkes durch die sich unablässig verschärfende ökonomische und politische Krise des Kapitalismus in Deuschland macht das Anwachsen und die Verschärfung des revolutionären Klassenkampfes des deutschen Proletariats unausweichlich. Wir müssen das Proletariat darauf besser vorbereiten!


Fakten zur Faschisierung, zur weiter zunehmenden Verletzung der demokratischen Rechte des Volkes und dem Ausbau des Polizei- und Militärstaates, um die unvermeidlich herannahenden kommenden Klassenkämpfe mit zwei Taktiken unschädlich zu machen: 1. sie geschickt zu umgehen, sie einzudämmen, zu unterwandern und zu paralysieren und schließlich 2. gewaltsam niederzuschlagen. Konkrete Vorbereitungen der herrschenden Klasse auf die kommenden Klassenschlachten gibt es genug wie zum Beispiel die neuerliche Beschneidung des Demonstrationsrechts. So wie die Notstandsgesetze gibt es noch genug Gesetze, die die herrschende Klasse im gegebenen Augenblick aus der Schublade ziehen und in der Praxis brutal anwenden wird, sobald sich die Lage noch mehr zugespitzt hat. Man muss sie hier nicht alles im Einzelnen aufführen, um zu begreifen, was da alles von der Bourgeoisie aufgefahren werden wird, wenn sich die Arbeiterklasse, wenn sich das Volk tatsächlich revolutionär erhebt, wenn es damit aufgehört hat, sich lediglich nur zu wehren, wenn es sich nicht mehr damit begnügt, lediglich um seine nackte Existenz zu kämpfen, sondern anfängt, seinen Kampf auf die bewaffnete Eroberung der politischen Macht zu richten, um jene Voraussetzungen für ein besseres Leben in einer von kapitalistischer Ausbeutung und unterdrückten befreiten, zukünftigen Gesellschaft zu schaffen, die der Arbeiterklasse in der jetzigen kapitalistischen Gesellschaft der Ausbeutung und Unterdrückung unmöglich gemacht wird und ihr verwehrt bleibt.

Wir müssen militante Kämpfe organisieren und durchführen. Wir dürfen uns den Schlägen der staatlichen Unterdrückungsorgane und den faschistischen Schlägertrupps nicht beugen. Wir müssen es schaffen, eine funktionsfähige Kampforganisation, angefangen mit einzelnen kleinen Kampftrupps aufzubauen, die dort zum Einsatz kommen , wo sie am dringendsten gebraucht werden, wo die Arbeiter, wo die breiten Massen daran gewaltsam gehindert werden, für ihre Interessen und Rechte militant zu kämpfen. Wir müssen in der Anfangsphase die Aufgabenstellungen von Kampftrupps klarer umreißen, müssen mangelnde Kontinuität der Anleitung und des Trainings und die Isoliertheit von den Massen überwinden. Wir müssen derzeit leider feststellen, dass es bislang noch nicht gelungen ist, ein richtiges, den gegenwärtigen politischen Bedingungen entsprechendes Konzept für den Aufbau von Kampftrupps zu entwickeln.

Was ist also zu tun?

Wir müssen eine solche Kampforganisation schaffen, die breit angelegt ist, um nicht in die Illegalität abgedrängt zu werden und zum anderen wehrhaft genug ist, um polizeistaatliche Übergriffe und faschistische Provokateure zurückschlagen zu können. Eine starke Kampforganisation, die zudem in ihrer Aufgabenstellung nicht ausschließlich auf Demonstrationen beschränkt ist. Die Schutztrupps der revolutionären Arbeiter müssen im Klassenkampf allseitig in Aktion treten. Wir streben nach dem Vorbild des alten Rotfrontkämpferbundes, obwohl es in der gegenwärtigen Situation des Klassenkampfes im Allgemeinen und unserer Kräfte im Besonderen illusorisch ist, den RFB jetzt aufzubauen, wobei sich die Situation natürlich schnell ändern kann.

Die Kampftrupps sollten – je nach Aufgaben unterschiedlich, aber in der Regel nicht größer als etwa 5 Leute sein. Sie müssen ihre Aktionen zunächst selbstständig planen, organisieren und durchführen, solange an eine zentralisierte Koordinierung noch nicht zu denken ist. Man soll nicht von oben auf Anweisungen warten, sondern selbständig Initiative entfalten und eigenverantwortlich handeln, denn militante Aktionen revolutionärer Arbeiter sind heute dringender und notwendiger, denn je, um sich gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Arbeiterklasse und breiteste Schichten des Volkes zu wehren.


Arbeiter wehrt euch und schließt euch zu Kampftrupps zusammen!

Auge um Auge – Zahn um Zahn !