-
Was
will die KPD/ML?
-
Info
Nr. 2
-
-
Parlamentarische
Wahlen sind Betrug des Kapitalismus!
-
- Diktatur des
Proletariats und Räte-Wahlen sind der einzig richtige Weg zum
Sozialismus -
-
-
-
Warum ist der
Parlamentarismus ziemlich am Ende?
-
-
Weil sich keiner mehr von den
Politikern verarschen und hinters Licht führen lassen will.
Weil es nichts bringt, irgendeine Partei zu wählen, nur um
einer anderen Parteien einen Denkzettel zu verpassen. Man kann nicht
mit dem einen Übel das andere Übel abwählen. Weil die
Wähler es satt haben, sich für weitere vier Jahre für
nichts und wieder nichts melken zu lassen! Weil der Kapitalismus am
Ende ist, dem der Parlamentarismus seit über 100 Jahren treu
gedient hat!
-
An wen wollen die Herrschenden
"ihre Demokratie" denn heute noch verkaufen?
-
An die Steuerzahler, die den Luxus
der Reichen, diesen Unrechtsstaat und dessen Schuldzinsen, seinen
Bankrott und Untergang auch noch finanzieren müssen?
-
Etwa an die Arbeiter, die an den
Rand der Gesellschaft gedrückt werden und die ihren Rücken
hinhalten müssen für die Scheiße, die die Politiker
den ganzen Tag lang verzapfen und die die Karre immer weiter in den
Dreck ziehen?
-
Etwa an die Millionen von
Arbeitslosen?
-
Oder an die Millionen Menschen
ohne Dach überm Kopf, und an all diejenigen, die für
Wuchermieten in runtergekommenen Wohunungen hausen müssen?
-
An Millionen von
Sozialhilfeempfängern?
-
An die Jugend, der man keine
Zukunft mehr bieten kann?
-
Oder an die alten Menschen, denen
der Staat Stück für Stück was von den Renten
wegklaut?
-
Etwa an die Bauern, deren
Existenzgrundlage man entzieht und die von den Höfen vertrieen
werden?
-
Oder etwa an die Soldaten, die
wieder in der ganzen Welt als Kanonenfutter herzuhalten haben,
sprich die "westliche Demokratie"( das Kapital!) mit ihrem
Blut und dem Blut der Zivilisten zu schützen?
-
Etwa an die Frauen, die man hinter
den Herd stellt?
-
Etwa an die Familien, denen die
kinderfeindliche Regierung den Hahn immer weiter zudreht?
-
Etwa den ausländischen
Werktätigen, die hier als Freiwild behandelt werden?
-
Etwa den Menschen draußen in
der Welt, die heute wieder stark an Nazideutschland erinnert werden?
-
Nein, die parlamentarische
Demokratie ist keine Demokratie der Mehrheit, sondern eine Diktatur
der oberen 10 000 über das Volk. Es ist die Demokratie für
die Banken und der Finanzherrschaft, für die Zinsabschneider
und Börsenspekulanten, für die Manager in den Chefetagen
der Wirtschaft, für die Industriellen, die Konzerne, für
die Agrarkapitalisten und Großgrundbesitzer, die Baulöwen
und Miethaie, die Abzocker im Staatsapparat, für die
Bürokratie, für die Bonzen in den Gewerkschaften, für
all diejenigen, die sich ums Volk "sorgen", sprich: sich
auf seine Kosten die Bäuche füllen... kurz es ist die
Demokratie des ganzen schmarotzenden Gesindels, das es »so gut
mit uns meint«, daß uns zum Schluß nichts übrig
läßt.
-
Wir Kommunisten haben stets offen
vertreten, daß die bürgerliche Demokratie Betrug am Volk
ist, daß die Herrschenden in dem Moment die Polizeiknüppel
und Gewehre rausholen, wenn die Massen den parlamentarischen
Saustall ausmisten wollen, wenn es dem Kapitalismus an den Kragen
geht, wenn sich die Massen nicht mehr mit kritischen Worten
zufriedengeben, sondern den Wahlrummel offen boykottieren, das
verlogene System loswerden wollen, sich auflehnen und nicht mehr so
weiterleben können und wollen wie bisher. Vergessen wir nicht,
daß die Faschisten nicht etwa mit einem plumpen Putsch an die
Macht gelangt sind, sondern sich 1930 ganz legal des Wahlsystems
bedient haben, um das demokratisches Mäntelchen der Weimarer
Republik abzustreifen und zur offenen faschistischen Diktatur
überzugehen. Und die treuesten Vertreter der bürgerlichen
Demokratie, die Reformisten, die sozialdemokratischen Führer,
haben damals den Steigbügel gehalten. Die Sozialdemokratie ist
auch nach dem 2.Weltkrieg Wegbereiter des Faschismus geblieben, ob
im Westen oder im Osten. Sie ist Teil dieses kapitalistischen
System, und will auch gar nichts anderes sein. Und in der DDR waren
es die Sozialfaschisten ( Sozialisten in Worten und Faschisten in
der Tat) , die sich ein demokratisches Mäntelchen umhängten,
um die Arbeiter und Bauern in Wirklichkeit auszubeuten und zu
unterdrücken.
-
Wie demokratisch ist eine
Demokratie, wenn trotz aller Eiertänze Faschisten und
Sozialfaschisten in den Parlamenten sitzen und in der Bundeswehr,
Polizei, Justiz, im Sicherheitsdienst, in den Rundfunk- und
Fernsehsendern, Zeitungs-, Video-, Musikverlagen kurz: überall
ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten, Aufmärsche
veranstalten und Andersdenkende auf offener Straßßße
überfallen oder gar ermorden? Was ist das für eine
Demokratie, die statt die Faschisten zu verbieten und einzusperren,
die Antifaschisten verbietet, niederknüppelt und hinter Gitter
steckt?
-
Was ist das für eine
Demokratie, die nicht das Volk beschützt, sondern umgekehrt das
Volk unter die Knute der Herrschenden beugt? Was ist das für
eine Demokratie, in der die bürgerlichen Politiker von links
bis rechts und in allen politischen Farben nur die Geldsäcke
fördern und beschützen ?
-
Wir Kommunisten wollen nicht Arzt
am Krankenbett des Kapitalismus spielen und den Parlamentarismus
reformieren. Wir haben kein Interesse am Erhalt dieses Ausbeuter-
und Unterdrückungssystems. Wir sind keine Wahlpartei zur
Verlängerung, sondern eine Kampfpartei zur Abschaffung dieses
Wahlsystems. Wir haben stets den revolutionären Weg der
Arbeiterklasse aufgezeigt, die kapitalistischen Herrschaft unter
ihrer Führung notfalls mit der revolutionären Gewalt der
Massen auf dem kürzest möglichen Weg zu beenden, d.h. also
nicht mit dem Wahlzettel sondern mit der Waffe in der Hand. Nur wer
von diesem System profitiert, hat ein Interesse daran, es zu
verteidigen. Im Kapitalismus hat die Demokratie der Armen keine
Chance, weil sie mit der Demokratie der Reichen unvereinbar und auch
nicht teilbar ist. Es führt kein Weg dran vorbei: Die Frage
heißt : wer - wen ? Das Volk kann seine Demokratie nur auf den
Trümmern des Kapitalismus und seinem parlamentarischen System
verwirklichen, das sich zu jederzeit in ein faschistisches System
verwandeln kann.
-
Wir Kommunisten haben stets
betont, daß die proletarische Demokratie - ist sie einmal
errungen - verteidigt werden muß, denn die Reichen lassen sich
nicht so einfach abservieren. Seit Bestehen des Sozialismus Lenins
und Stalins haben die Reichen größte Anstrengungen
unternommen, ihre Macht zurückzuerobern. Und es waren die
Verräter aus den eigenen Reihen der Kommunisten, es waren
eingeschleuste kapitalistische Agenten, die den Tag X vorbereiteten,
um die junge Demokratie der Arbeiter und Bauern, der ersten in der
Geschichte der Menschheit zu zersetzen, zu zerstören und wieder
kapitalistische Verhältnisse zu schaffen. Das hat zwar
Jahrzehnte gebraucht, aber es ist heute eine historische Tatsache
geworden, daß es keinen Sozialismus mehr auf dieser Erde gibt,
wo die kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung abgeschafft
ist.
-
In der zukünftigen
sozialistischen Demokratie regiert das Volk selber im Gegensatz zum
Kapitalismus, wo sogenannte Volksvertreter das Volk zertreten. Nennt
uns einen einzigen Arbeiter, einen einzigen Arbeitslosen, usw., der
im Bundestag, in der Regierung oder gar in der Opposition sitzt?
Fehlanzeige!! Nicht so im Sozialismus: da sind die Arbeiter und
Bauern am Drücker und da sind faschistische Organisationen
verboten, CDU, SPD, FDP, GRÜNE, DKP und all die vielen anderen
bürgerlichen Parteien abgeschafft, die auf die eine und andere
Weise der kapitalistischen Ausbeutung dienen.
-
Im Sozialismus werden solche
Parteien nicht mehr gebraucht, weil Ausbeutung und Unterdrückung
abgeschafft sind und es nur noch befreundete Klassen von Arbeitern
und Bauern gibt. Kein anderer als die Arbeiter und Bauern dürfen
die Macht ausüben und kontrollieren. Sie üben ihre Macht
direkt und mittels ihrer vertretenden Organe aus. Sie wählen
sich ihre eigenen Vertreter, die RÄTE, die ihren Wählern
gegenüber rechenschaftspflichtig sind und notfalls abberufen
werden können.
-
Die Räte erhalten keinerlei
Privilegien wie im bürgerlichen Beamtenstaat. Sie teilen den
Arbeiterlohn und müssen auch in die Produktion, d.h. an der
Basis des gesellschaftlichen Lebens teilnehmen. So wird verhindert,
daß sich wie ehemals im Ostblock neue Schichten heranbilden,
die eines Tages wieder zu ausbeutenden herrschenden Klassen
heranwachsen und das Privateigentum wieder einführen.
-
Politische Grundlage der
zukünftigen deutschen roten Räterepublik bilden die
Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte, hervorgegangen aus den
Kämpfen zum Sturz der Macht des deutschen Imperialismus, der
Entmachtung der deutschen Bourgeoisie, zur Eroberung der Diktatur
des Proletariats.
-
Die Räte werden unter
Anwendung des allgemeinen, gleichen und direkten Wahlrechts in
geheimer Abstimmung gewählt.
-
Wir stützen uns auf die
historischen Erfahrungen der Pariser Kommune, die Sowjetdemokratie
Lenins und Stalins und auf die Erfahrungen der Arbeiter -und
Soldatenräte der deutschen Novemberrevolution von 1918/19.
Heute wissen wir, daß zu den Arbeiter- und Soldatenräten
auch unbedingt die Bauernräte gehören, weswegen wir für
die rote Republik der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte
eintreten. Die Regierung in diesem Land gehört in Arbeiter- und
Bauernhand!
-
Wir Kommunisten sind für den
proletarischen Staat, um damit den Widerstand der alten Ausbeuter
niederzuhalten, um damit die sozialistische Wirtschaft und Kultur
aufzubauen und schließlich die Klassen und den Staat selbst
aufzulösen.
-
Wir Kommunisten sind sowohl gegen
eine Diktatur der Kommunistischen Partei, noch im Gegenextrem für
ihre Auflösung. Die KPD/ML spielt eine führende Rolle in
der Diktatur des Proletariats, unter den Räten und im Staat.
Die Räte ersetzen nicht die Kommunistische Partei. Der
Rätegedanke wird sich nicht ohne eine starke kommunistische
Partei entwickeln. Die Arbeiter brauchen ihre Partei nicht nur bis
zur Eroberung der Macht und nicht nur während der Revolution,
sondern besonders, wenn die Macht bereits in die Hände der
Arbeiter übergegangen ist- was die Erfahrungen des verfaulenden
revisionistischen System im Ostblock uns allen lehren. Die
Notwendigkeit der Kommunistischen Partei fällt erst weg, wenn
alle Klassenunterschiede beseitigt sind, wenn der Kommunismus
weltweit gesiegt hat und es in der Welt keine Ausbeutung und
Unterdrückung mehr gibt.
-
In der Volksmasse sind wir
Kommunisten nur ein Tropfen im Meer, und wir können nur dann
regieren, wenn wir richtig ausdrücken, was das Volk empfindet
und will. Andernfalls wird die Kommunistische Partei nicht das
Proletariat und das Proletariat nicht die Massen führen, die
ganze Maschine wird zerfallen und die Früchte der Revolution
verderben- wie in jüngster Vergangenheit. Was einmal passiert
ist, nämlich der revisionistische Verrat am Sozialismus in der
Sowjetunion und in den anderen ehemals sozialistischen Ländern,
darf sich nicht wiederholen. Deswegen gehört es zu unseren
wichtigsten Aufgaben, die sozialistische Revolution vor dem Verrat
der Revisionisten ( in Worten= Kommunisten, in Taten= Kapitalisten!)
zu schützen und der Arbeitermacht den Weg zu bahnen. Zerschlagt
den Parlamentarismus - dieses Betrugsinstrument des Kapitalismus!
-
Wählt
nicht eine bürgerliche Partei - sondern vernichtet sie. Wählt
den Klassenkampf! Errichtet die Diktatur des Proletariats - die
einzig wahre Demokratie!
-
Es lebe die
deutsche rote Räterepublik! Es lebe die rote Weltrepublik!
-
-
Kommunistische Partei
Deutschlands / Marxisten-Leninisten
-