12. April 2003
Grußadresse aus feierlichem Anlass des 80. Geburtstags des Genossen Ernst Aust
An alle Genossen, Sympatisanten und Freunde des Genossen Ernst Aust und der KPD/ML
Die KPD/ML grüßt alle Genossen und dankt ihnen für den großen Kampf, den sie auf dem Weg des Genossen Ernst Aust und der KPD/ML geführt haben und treu weiter führen. Helft mit, dass die KPD/ML diesen Kampf des Genossen Ernst Aust siegreich fortsetzen kann. Das ist der einzig richtige Weg, um dem Genossen Ernst Aust zum 80. Geburtstag die Ehre des Kommunismus zu beweisen.
Genosse Ernst Aust hat sein ganzes Leben in der kommunistischen Bewegung an vorderster Front gekämpft. Er hat nicht nur den ROTEN MORGEN gegründet und mit ihm die KPD/ML gegründet und aufgebaut. Es ist allein seiner Initiative und seiner korrekten marxistisch-leninistischen Haltung zu verdanken, dass gleich nach der Gründung der KPD/ML zwischen der Partei der Arbeit Albaniens und unserer Partei Kontakt hergestellt wurde und die PAA die KPD/ML als Bruderorganisation anerkannte. Dise Freundschaft zwischen unseren Parteien erleichterte unserer Parteiaufbau. Die Bourgeoisie konzentrierte sich in erster Linie auf den Genossen Vorsitzenden und versuchte im In- und Ausland bewusst Lügen und Verleumdungen über die KPD/ML - insbesondere über den Genossen Ernst Aust - zu verbreiten. Der Angriff auf den Genossen Ernst Aust aus den eigenen Reihen war der gefährlichste Angriff der Bourgeoisie auf die Partei, aber die ehrlichen Genossen haben diese Angriffe bis heute stets siegreich zurückgschlagen und das Vertrauen zu Ernst Aust auch Jahrzehnte nach seinem Tod niemals enttäuscht.
Die KPD/ML würdigt die großen Verdienste des Genossen Ernst Aust, die nicht nur in seinem konsequenten Kampf gegen den Revisionismus und der Gründung, sondern genauso in der Führung unserer Partei liegen. Stets hat er im ideologischen Kampf gegen Rechts - und Links Opportunismus, in der Ausarbeitung der korrekten Linie unserer Partei an der Spitze gestanden. Das zeigt sich nicht nur in seinen grundsätzlichen Artikeln und Reden zur Ausrichtung in der Gewerkschafts- , Jugend-, und Kulturarbeit, in der Verbesserung der Arbeit unter den Massen und der Bekämpfung des Zurückweichens im Klassenkampf wie des Sektierertums, um die strikte Einhaltung des demokratischen Zentralismus und der Normen der Partei, sein revolutionärer Führungsstil, der sich voll auf die Sache des Proletariats konzentrierte und vieles mehr. Ernst hat nicht nur die ZK-Erklärung zur nationalen Frage Deutschland dem deutschen Volk verfasst, sowie das Programm der KPD/ML, er hat darüberhinaus in den richtungsweisenden Rechenschaftsberichten auf den Parteitagen und in vielen grundsätzlichen Artikeln , in welchen er den Kurs der Partei an allen Fronten des Klassenkampfes ausarbeitete bewiesen, welch große Dienste er der Partei, der deutschen Arbeiterklasse und dem deutschen Volk erwiesen hatte.
Genosse Ernst Aust ist ein persönliches Vorbild für unsere gesamte Partei. Seine Haltung stellt eine Gesamtheit von sauberem Privatleben, hoher Einsatzbereitschaft, politischer Zuverlässigkeit, Kameradschaftlichkeit, absoluter Unbestechlichkeit, Chrakterstärke, Standvermögen, vorbildlicher Kritik und Selbstkritik und große Menschlichkeit dar. Seine marxistisch-leninistische Prinzipienfestigkeit verband er mit einem großen Ohr an den Nöten und Sorgen der Arbeiterklasse zu den richtigen Forderungen und Losungen der Partei, an deren Umsetzung er sich in unermüdlicher Kleinarbeit in täglicher Praxis selber vorbildlich beteiligte.. Was wir damit sagen wollen ist, dass bei Ernst große Worte und große Taten niemals getrennt waren, was ihm hohe Anerkennung und Autorität in der Partei gebührte. Die Liebe und Achtung der Parteigenossen zu dem Genossen Ernst Aust beweisen, dass er immer ihr aufrechter revolutionärer Führer war, ist und immer bleiben wird. Der Genosse Ernst ist immer geblieben, was er war:
Ein mutiger, absolut unbestechlicher, seiner Klasse treu ergebener Revolutionär. Sofort nachdem er seine Funktion in der KPD niedergelegt hatte, ging er wieder in den Betrieb. Nachdem er kurze Zeit als Drucker und Kraftfahrer gearbeitet hatte, arbeitete er nachfolgend als Fräser in einem Chemiebetrieb. Jeder Karrierismus war ihm fremd. So lehnte er jahrelang seine Freistellung ab, was sich allerdings als Nachteil für die Partei erwies. Nach dem außerordentlichen Parteitag Ende 1971 wählte ihn die Partei zu ihrem Vorsitzenden.
Genosse Ernst Aust hat sein ganzes Leben mit großer Hingabe gekämpft hat, für die Einheit der Marxisten-Leninisten in der KPD/ML im Kampf gegen den Revisionismus gegen Sektierertum und alle anderen Spielarten des Anti-Marxismus-Leninismus, für die Führung der Arbeiterklasse in der KPD/ML, gegen Lügen, Verleumdungen, Heuchelei und Intrigantentum. Dieses große Werk ist uns lieb und teuer, denn es wurde hart im Klassenkampf geschaffen. Genosse Ernst ist in seinem ganzen Leben von vielen sogenannten Freunden enttäuscht worden. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, an die Sache des Proletariats zu glauben und den ehrlichen Genossen gegenüber Vertrauen zu schenken. Die treuen Genossen hat Ernst nie enttäuscht. Gegenüber dem Klassenfeind war Ernst gnadenlos und voller Hass, aber seine Verbundenheit mit den Genossen hat er in schwierigsten Situationen der Partei stets unter Beweis gestellt und uns niemals in Stich gelassen.Als Mensch war Ernst derjenige in der Partei, der die Kräfte vereinte und integrierte.
Mit jedem Herzschlag kämpfte Ernst für den Kommunismus, für die KPD/ML. Wenn wir hier sein Lebenswerk zu würdigen versuchen, dann würdigen wir damit auch unsere Partei und die Genossen, die treu an ihrer Seite kämpften und weiter kämpfen werden. Ernst war Gründer und Führer der KPD/ML, die nach seinem Tod nie aufgehört hat zu kämpfen, zu kämpfen im Geiste des Genossen Ernst Aust. Wer gegen den Genossen Ernst Aust kämpft, kämpft auch gegen die KPD/ML und umgekehrt. Das war zu Lebzeiten des Genossen Ernst Aust nicht anders als heute - lange nach seinem Tod - und wird es immer bleiben. An seinem Grab schworen wir Genossen, seinen Kampf, den Kampf der ruhmreichen KPD/ML fortzusetzen als seine treuen Schüler. Diesen Schwur nehmen wir mit bis in unser Grab: Hoch die Faust für Ernst Aust!
Das mochte er nie gerne hören und hat uns immer abgewunken, weil er dem Personenkult nicht Vorschub leisten wollte. Wir haben den Genossen Ernst Aust zu Lebzeiten und auch nach seinem Tod auch gegen den Personenkult verteidigt und darum nochmals:
Hoch die Faust für Ernst Aust!
Wolfgang Eggers
Vorsitzender
i. A. des Exekutivkomitees der KPD/ML